Leonid Dubik
* 1917
LEONID DUBIK
JG. 1917
UKRAINE
ZWANGSARBEIT
EINGEWIESEN 14.5.1943
KRANKENHAUS LANGENHORN
TOT 29.11.1943
Langenhorner Chaussee 625
Weitere Stolpersteine in Langenhorner Chaussee 625: Dimitri Woloschin | Marija Tschechanowitsch | Semjon Pogrebnikow | Albino Pietrogiovanna | Sofia Nietrzebka | Prokop Moskalenko | Ewgenia Masalewskaja | Grigor Gonsarenko | Alexandera Daschewskaja | Mina Buijs
Langenhorner Chaussee 625
Leonid Dubik, geb. am 27.2.1917 in Buznewa, verstorben am 29.11.1943 in Hamburg
Langenhorner Chaussee neben 625, Gedenkort
Leonid Dubik (geb. 27.2.1917 in Buznewa, Kreis Kammensk Podolsk) war der Sohn von Iwan und Anastasia Dubik und verheiratet mit Leonida Dubik. Aus seiner Heimat Ukraine nach Hamburg-Langenhorn verschleppt, musste er, vermutlich wie seine Ehefrau, seit dem 2. November 1942 für die Hanseatische Kettenwerk GmbH (HAK) Zwangsarbeit leisten und war dort im Lager der Deutschen Arbeitsfront (DAF) untergebracht. Der Aufenthalt seiner Angehörigen ist unbekannt.
Am 14. Mai 1943 wurde Leonid Dubik mit der Diagnose „Tbc“ im Allgemeinen Krankenhaus Langenhorn aufgenommen. Sechseinhalb Monate später verstarb er am 29. November 1943 in der Nacht um 0:30 Uhr im „Hilfskrankenhaus Langenhorn“, d.h. in einer der sechs sog. Ausländerbaracken. ln der Todesanzeige des Krankenhauses ist als Todesursache „Lungentuberkulose“ und als unterzeichnender Arzt Dr. Blumenthal angegeben.
Leonid Dubik war 26 Jahre alt.
Acht Tage später fand seine Beisetzung durch die Beerdigungsgesellschaft Schröder am 7. Dezember 1943 um 11:00 Uhr auf dem Friedhof Ohlsdorf statt. Er kam in ein Sammelgrab mit neun unbekannten Toten, Grablage Bp 73, Reihe 4, Nr. 17. Eine Grabsteinplatte mit seinem eingemeißelten Namen und seinem Geburts- und Sterbedatum erinnert dort noch heute an ihn.